Polwanderung - steht aktuell ein Polsprung bevor?

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Polwanderung - steht aktuell ein Polsprung bevor?

Aktuelles Thema Polwanderung

Momentan kursiert das Wort – Polwanderung durch die Medien –  doch was steckt dahinter? Ist aktuell eine Polwanderung überhaupt möglich? Bevor wir uns mit dem Polsprung oder der Polwanderung befassen, sollte klar sein, worum es sich bei einem Polsprung oder der Polwanderung aktuell handelt. Bekannte Fachzeitschriften haben sich mit dem Polsprung der Erde auseinander gesetzt. Dabei  ist sich die Fachwelt einig. Es gab bereits mehrfach einen Polsprung - eine Polwanderung der Erde ist nichts außergewöhnliches! Dabei ist die Rede  von dem magnetischen Nordpol und magnetischen Südpol der Erde. Nach Aussagen der Forscher gibt es im Schnitt alle 250.000 bis 800.000 Jahre einen magnetischen Polsprung. Das bedeutet, der magnetische Nordpol wird zum magnetischen Südpol und der magnetische Südpol wechselt zum magnetischen Nordpol.

Obwohl der letzte magnetische Polsprung laut Berechnungen 780.000 Jahre zurück liegt geben sich einige Experte gelassen. In ihren Augen würde sich der nächste Polsprung erst wieder in 1000 Jahren ereignen.

Doch warum tritt aktuell magnetische Polwanderung verstärkt in der Medienwelt auf?

Die Antwort ist wohl eher ernüchternd! Das Magnetfeld der Erde wird von Experten laufend beobachtet. Seit Jahren nimmt das Erdmagnetfeld stetig ab und wandert an Nordpol und Südpol der Erde, ohne sich auf einen festen Ort zu konzentrieren. Aktuell kommt man zu den Erkenntnissen, dass der magnetische Nordpol und Südpol der Erde sogar sprungartig seine Lage verändern kann. Manch ein Wissenschaftler hält daher einen schnelleren Wechsel des Nord- und Südpols möglich, als die prognostizierten 1000 Jahre. Denn aktuell wird eine Polwanderung beobachtet.

Doch, was genau passiert, wenn die Erde einen magnetischen Polsprung erlebt? Aktuell sprechen wir eher von einer Polwanderung des Magnetfeldes der Erde und mit welchen Auswirkungen haben wir zu rechnen? Oder stecken wir akutell aufgrund der Polwanderung in einem magnetischen Polsprung und können ihn nur nicht wahrnehmen, weil er für uns alltäglich ist? Der magnetische Norpol und magnetische Südpol der Erde sind aktuell alles andere als stabil. Das liegt an dem flüssigen Gestein im Inneren der Erde. Die feste Erdkruste auf der wir tagtäglich laufen schwimmt nur auf einem Gemisch aus Magma. Die Dynamotheorie der Erde basiert auf dem allgemein geltenden Aufbau des Erdinneren.

Im Detail geht man davon aus, dass eine enorme Anzahl einer elektrisch leitendenden Flüssigkeit im Erdinneren vorhanden ist. Diese Bedingung stützt die Theorie des flüssigen, äußeren Erdkerns, welcher extrem eisenhaltig sein muss und den inneren, festen Kern aus nahezu reinem Eisen umschließen müsste. Man geht davon aus, dass der Erdkern ist sehr heiß ist. Etwaige Schätzwäre liegen bei ca. 5000 °C. Demzufolge wäre der Erdkern so heiß wie die Sonnenoberfläche. Materialien wie Eisen oder Nickel sind bei diesen hohen  Temperatur nicht (ferro-)magnetisierbar, da die Temperatur im Erdinneren weit über  deren Curie-Temperaturen liegt. Somit können jene Metalle im Erdinneren nicht magnetisch sein, sondern als elektrische Leiter dienen.

Wie entsteht das Magnetfeld der Erde?

Das Erdmagnetfeld umgibt und durchfließt die Erde. Bei dem Magnetfeld der Erde spricht man von drei Komponenten. Der Geodynamo im flüssigen äußeren Erdkern ist zu 95  % für das Erdmagnetfeld verantwortlich. Dieser Geodynamo weißt im Laufe der Zeit Abwandlungen auf. Jene markanten Veränderungen dauern in etwa 10.000 Jahre an. Über eine längere Zeit hinweg hatte es an der Erde entlang die Form eines magnetischen Dipols, welcher leicht schief zur Erdachse verlief. Bei einem Dipol spricht man von der physikalischen Anordnung zweier gegensätzlicher Pole. Das ist demnach ein Zweifachpol mit einem Plus und einem Minus - Pol. Zwischen den Polwanderungen der Erde kam es immer wieder zu Polsprüngen, die einen Wechsel der Polrichung zur Folge hatten.

Welche Wirkung hat das Magnetfeld der Erde?

Wir müssen die elektrischen Ströme in der Ionospäre und Magnetosphäre zum Magnetfelde der Erde dazuzählen.  In Zeiten magnetischer Stürme leidet die Dipolkomponente des Hauptfeldes. An der Erdoberfläche spricht man von einer Störung um etwa 1 bis 3 %. Mit zunehmender Höhe nimmt die Störung zu, so dass in einer Höhe von 100.000 km die Beeinträchtigung stetig zunimmt. Denn das ebenso magnetische Plasma des Sonnenwindes trifft auf die Magnetosphäre der Erde und dominiert dessen Umgebung. Das magnetische Plasma des Sonnenwindes staucht die Magnetosphäre an der Tagseite  der Erde und lässt sie wie einen Schweif an dessen Nachtseite erscheinen. Demzufolge hat die Magnetosphäre der Erde eine typische Bewegung, die von Tag und Nacht jedoch auch von der Jahreszeit abhängt. Schwankungen der Magnetosphäre zeigen sich im Schauspiel der Polarlichter.

Magnetosphäre

Der dritte Aspekt des Erdmagnetfeldes ist aus geografischer Sicht relativ flexibel –  jedoch an Zeiträume gebunden. Die Rede ist vom Feld der remanenten Magnetisierung in der Erdkruste.  So kann man in etlichen geologischen Formationen die dort ehemals vorgeherrschende Magnetisierung der Erde feststellen und daraus resultierende Polsprünge und echte Polwanderungen ableiten. Aus den ältesten Gesteinen der Zirkonen lassen sich Magnetisierungen ferromagnetischer Einschlüsse ablesen. Daraus resultiert, dass die Erde bereits vor über vier Milliarden Jahre über ein Erdmagnetfeld verfügte. Anhand dieser Messdaten kann man jedoch behaupten, dass die Intensität und die Richtung des aktuellen Erdmagnetfeldes von Ort zu Ort unterschiedlich sind.

Was passiert bei einem magnetischen Polsprung?

lt. Fokus.de soll der magnetische Polsprung schneller als vermutet stattfinden. Diese Theorie bringt auch Forscher in Staunen. Denn die gängige Meinung geht von einem Polsprung aus, der etliche Tausend Jahre andauern kann.

So berichtet die Seite von fokus.de, dass im Jahre 1995 Forscher in Oregon magnetische Spuren in Lavaströmen ausfindig machen konnten, welche eine Drehung des Magnetfelds um sechs Grad pro Tag aufweist. Das bedeutet, dass bei dieser Drehgeschwindigkeit des Magnetfeldes ein Polsprung sogar binnen eines Monats stattfinden könnte. Es ist von einer magnetischen Polwanderung die Rede. Jener Fundort in Oregon ist aktuell ein Einzelbeispiel, so dass man mehr oder weniger von einem Einzelfall ausgeht. Und keine Rückschlüsse auf das gesamte Erdmagnetfeld ziehen möchte.

Wechselndes Magnetfeld

Wissenschaftler sind sich einig, auch bei einer Umkehr des Erdmagnetfeldeldes verschwindet dessen Wirkung nicht vollständig. Man geht davon aus, dass sich lediglich seine Magnetopause, also Ausdehnung im All verringert. Aktuell reicht deren Ausmaß bis zu  65000 km oberhalb der Erdkruste. Würde sich das Magnetfeld um 10 Prozent seiner derzeitigen Intensität verringern, so würde nach Angaben von fokus.de das Erdmagnetfeld um die Hälfte zurückgehen. In diesem Fall wäre die Erdoberfläche dennoch vor den schädlichen Strahlen der Sonne geschützt. Für den Fall, dass das Erdmagnetfeld komplett ausfallen würde, bliebe noch der Schutz der Erdathmospäre.

Der geografische Pol im Unterschied zum magnetischen Pol

Doch die Erde weist, nicht nur einen magnetischen Nord- und Südpol, sondern auch einen geografischen Nord- und Südpol auf.  Die geografischen Pole markieren somit die Erdachse, an der die Erde tagein- tagaus rotiert. Ich spreche hierbei von der Erdachse oder Rotationsachse, die maßgebend ist, für die verschiedenen Vegetationszonen der Erde. (Globus einblenden). Meridiane kennzeichnen den Nord- und Südpol, wobei diese bei + bzw. - 90 ° liegen. Bemerkt an dieser Stelle sein, dass die Erdachse momentan um 23,5 ° geneigt ist, und  somit in leichter Schräglage um die Sonne rotiert.

Doch sollten wir uns mit einer kindlichen Unbefangenheit fragen – wenn die magnetischen Erpole wandern – sollten demzufolge nicht auch die geografischen Pole der Erde ihre Lage im Laufe der Zeit verändern? Sind gar der Norpol und Südpol wie wir sie heute vorfinden bereits seit der Entstehung der Erde fix – oder ändern auch diese ihre Position?

Um dieses Geheimnis zu enträtseln müssen wir den Spuren folgen, die uns heute vorliegen. Da gibt es zum  einen alte Sagen und Legnden, wie auch versunkene oder offenbarte Artefakte, deren Herkunft wir nur erahnen können. Blicken wir doch mal auf die bekannte Erzählung der Hopi-Indianer. Diese hat bis heute nicht an ihrer Faszination eingebüßt.

Die Überlieferungen der Hopi-Indianer erinnern an eine Verschiebung der Erdachse. Außerdem  weisen sie darauf hin, dass wir in der vierten Welt leben. Laut deren Hinweisen wurde die erste Welt durch Feuer ausgelöscht, die zweite durch die Schieflage der Erdachse. Jene Schiefstellung soll einen Impaktwinter hervorgerufen haben, welcher die Population mit Eis bedeckte. Schließlich soll eine Flut die dritte Welt heimgesucht haben. Doch handelt es sich nur um Mythen – oder decken sich scheinbare wissenschaftliche Erkenntnisse mit den alten Überlieferungen? Könnte es auch sein, dass sich bei diesen Erkenntnissen um puren Zufall handelt?

Welche Beweise gibt es für einen etwaigen Polsprung in der Vergangenheit?

Um Beweise als solche zu erkennen muss man offen für verschiedene Blickwinkel bereits vorliegender Tatsachen sein. Wir alle kennen mysteriöse Orte und Funde dieser Welt und stricken  um diese Errungenschaften fadenscheinige Erklärungen und Ableitungen, die auf gegebenen Annahmen basieren. Denken wir ganz einfach an die Cheopspyramide – so muss man sich fragen, ob man eine Pyramide als Grab bezeichnen kann – nur weil dort der Name des Pharaos angebracht war. Ich frage mich ehrlich, ob unsere Wissenschaftlicher die Augen vor anderen Argumentationen verschließen, weil sie Angst davor haben, ihre eigene „andere“ Meinung zu vertreten, um nicht als lächerlich und unprofessionell zu gelten.  Cheops soll in der Zeit von 2620-2580 v. Chr. gelebt haben. Das würde bedeuten, dass er die Pyramide binnen 30 Jahren – wenn diese von Geburt an gebaut wurde – errichtet hätte.

Pyramiden Ägypten

Doch ist es aus logistischer und technischer Sicht überhaupt möglich, eine Pyramide mit der Größe von 140 m Höhe in den geschätzten 20 bis 30 Jahren Bauzeit errichten? Immerhin geht man davon aus, dass die Mondpyramide von Teotihuacan in Mexiko mit einer Höhe von 46 in einigen Hundert Jahren Bauzeit etappenweise erbaut wurde.

Stellen  wir uns doch einfach mal nach Lehrmeinung vor, wie die „alten Ägypter“ die Steinblöcke auf Baumstämmen durch die Wüste schieben – doch ist das überhaupt so möglich? Immerhin müssten die Baumaterialien durch die Wüstenlandschaft an den Bauort gebracht werden, bis sie schließlich eingesetzt werden konnten. Die Cheopspyramide besteht vornehmlich aus Kalkstein. Diese Kalksteine müssten vorab messgenau aus dem Bergwerk geschlagen werden, damit laut Berechnungen alle 2 bis 3 Minuten ein Stein auf den anderen gelegt werden konnte. Wäre es nicht von Vorteil gewesen die Trasse auf der die Steine auf Baumstämmen transportiert wurden vorab mit einem festen Untergrund auszulegen? Vor allem dann, wenn sich ohnehin mehrere große Monumente an dieser Stelle befinden. Denn wenn ich an Sand denke, so versickert darin alles, was sich darüber bewegt.

Dabei stellt sich mir erneut die Frage – waren die „Alten Ägypter“ so fachkundig, dass sie ihre geografischen Bodenschätze und deren Steinfundorte so genau kannten. Dass sie diese in dieser enorm schnellen Zeit abbauen, zuschlagen, transportieren sowie verbauen konnten um die vorgegebene Bauzeit einzuhalten – und vor allem, warum ist die älteste Pyramide die größte? Denn unter Anbetracht der geistigen Entwicklung einer Bevölkerung müssten doch folgende Generationen über bessere und ausgeklügelte Baumaßnahmen verfügen als die vorangegangen. Das bedeutet – eigentlich entwickelt sich eine Bevölkerung mit dem zeitlichen Fortschritt und nicht anders herum.

Und wieso überhaupt, gibt es verteilt auf der Welt so viele Pyramiden, die von der Wissenschaft und teilweise von Regierungen lieber totgeschwiegen als untersucht werden? Wir müssen anfangen die Geschichte mit den Augen eines Kindes zu betrachten und uns selber Fragen zu stellen. So bemerken wir ohne die fachkundige Anleitung von Wissenschaftlern, dass einige Argumentionen unserer Geschichtsschreibung auf sehr wackeligen Füßen stehen.

Doch welchen Beweis liefern Monumente wie die Pyramiden von Giseh, in Teotihuacan, in China, die Osterinsel, Tia hua naco, Stonehenge, Puma Punku, Angkor Wat oder Machu Picchu? Vor allererst müssen wir deren Gemeinsamkeit erkennen. Eine Gemeinsamkeit, die zweifelsohne nicht von der Hand gewiesen werden kann, ist deren mehr oder weniger nicht genau zu bestimmende Herkunft – wenn wir die Cheopspyramide nicht Cheops zuschreiben. Des weiteren ist vor allem die Größe der Bauwerke in den meisten Fällen durchaus imposant für die Bauepoche, in welche die Bauwerke fallen.  Manche der Monumente sind sogar aus riesigen Megalithen geschlagen. Selbst unsere Zivilisation wäre vor eine große Aufgabe gestellt, müsste sie ein solches Monument von Punkt a nach Punkt b verschieben. Doch für die Population vor unserer Zeit war es wohl kein Problem, riesige Gewichte dazu noch millimetergenau mit Steinwerkzeugen zu bearbeiten und zu transportieren. Auffällig ist jedoch noch eine Gemeinsamkeit – Megalithen aus Südamerika ähneln Steinmauern aus Ägypten. Kannten sich demnach die Steinmetze aus diesen weit entlegenen Regionen der Erde? Doch eine Frage bleibt, wieso um Himmelswillen wurden diese Bauwerke teilweise in Gegenden errichtet, die heute nicht bewohnbar sind?

Speziell bei den Osterinsel bleibt zu klären, weshalb auf dieser öden Insel solche imposanten Gestalten aufgebaut wurden – für wen und warum überhaupt? Angenommen es hätte dort eine Bevölkerung gegeben, die hochentwickelt war – wieso hat sich die Zivilisation nicht mit anderen Tätigkeiten beschäftigt – so wie wir sie heute kennen, sondern statt dessen Monumente aufgestellt – deren Bedeutung uns kaum ersichtlich ist?

Viele historische Monumente wurden erst in den letzten Hundert Jahren im Urwald oder Hinterland entdeckt – wieso wurden diese verlassen und vergessen, wenn sie doch von großen Zivilisationen zeugen?

Imposante Bauwerke allein können jedoch kein Anzeichen für einen Polsprung darstellen. Das ist mir natürlich durchaus einleuchtend. Doch werfen wir einen Blick auf andere Errungenschaften und Entdeckungen unser Wissenschaftler, so gibt es die erfrorenen Mammuts in Sibiren, die sogar mit Futter im Magen-Darm-Akt gefunden wurden, an die versunkene 500 versunkene antike Städte im Meer, gefundene Korallen in Polargebieten, Walfunde in den Bergen, Elfenbeinfunde in Sibiren usw.

Da kann ich mir nur die Frage stellen: wie kommt es zu Funden solcher tierischer Überreste an den Stellen der Erde, an welchen sie nicht existieren dürften? Eine Erklärung dafür wäre, dass die geografischen Pole der Erde sich nicht immer an jenen Stellen befanden, wie wir sie heute kennen.

Es gibt die Annahmen, dass die Megalith-Monumente aus einer Epoche stammen müssten und teilweise sogar auf einer geografischen Linie liegen. Wäre das wirklich der Fall, so gäbe es eine Erklärung für die Mammutfunde und Elfenbeifunde in Sibirien, sowie die gefunden Korallen in den Polargebieten. Denn dann könnten wir davon ausgehen, das der geografische Nord- und Südpol bereits vor vielen tausend Jahren wahrscheinlich schlagartig gewandert ist und warme, gemäßigte Zonen der Erde sich zu Polargebieten verwandelt haben. Monumente in Wüstengegenden können durchaus in gemäßigten Zonen gelegen haben, was das schlagartige Verlassen von Megalith-Städten erklären würde.

Globus

Auf der Seite von spiegel.de (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gigantischer-trinkwasserspeicher-unter-namibia-gefunden-a-845638.html) gibt es einen sehr interessanten Artikel über einen gigantischen unterirdischen See in Namimia. Es handelt sich dabei um fünf bis acht Milliarden Kubikmeter Wasser, welches in einer Tiefe von 350 Metern ruhen soll. Den Angaben zufolge, stammt der größte Teil dieses Wassers aus einer Zeit vor etwa 10.000 Jahren! Wir müssen bedenkten, dass Namibia zu den regenärmsten Regionen der Welt zählt!!! Was hat sich demnach vor 10.000 Jahren ereignet?

Die letzte Eiszeit hatte ihren Höhepunkt vor etwa 21.000 Jahren und ging vor etwa 10.000 Jahren zu Ende. An den Polen maßen die Eisschilde bis zu drei Kilometern! Da so viel Wasser als Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel etwa 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Allein diese Tatsache ist Grund genug dafür, dass einstig florierende Gebiete der Welt heute unter Wasser liegen könnten. Könnte es sein, dass die enorme Eismasse an Nord- und Südpol eine Erdachsenverschiebung zur Folge haben konnte?

Die Seite Scinexx (http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19916-2016-03-03.html) berichtet über unseren Nachbarplaneten - „Mars“. Anscheinend brachten intensive Vulkanausprüche die Kruste der Marsoberfläche zum Kippen und verschoben die Rotationsachse des Mars  um 20 bis 25 °.  Die Rotationsachse eines Planeten anscheinend nicht so statisch wie man meinen möchte. 

Es gibt seltsame Funde auf der Welt, die wir uns kaum erklären können, weil wir von ständig von Annahmen ausgehen, statt der Geschichte und der Entwicklung der Erde mit Unbefangenheit und ohne Voreingenommenheit zu begegnen. Vielleicht gab es vor unserer Zivilisation eine hochentwickelte Bevölkerung, die sich die Mühe machte, ihren Nachkommen Monumente zu hinterlassen, die auch größten Naturkatastrophen standhalten würden – nur wir können oder wollen diese nicht also solche Hinterlassenschaft ansehen, weil wir dazu zu arrogant sind und uns als höchste menschliche Entwicklung ansehen möchten?

Vielleicht lehrt uns ein Streifzug durch die europäische Geschichte, dass die Römer bereits am Rhein entlang Städte erbaut hatten, die von einer Entwicklung und einem Lebensstandard zeugten, den die Orte nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches erst wieder 1000 Jahre später erreichten? Ist das nicht ein Indiz dafür, dass sich Geschichte ständig wiederholen kann?

Doch welche Anzeichen gibt es für einen geografischen Polsprung?

Die auffälligsten Kennzeichen für einen möglichen Polsprung oder eine Erdachsenverschiebung finden wir an den extremen Stellen der Erde. Diese sind vom Wechsel von Tag und Nach sowie der Jahreszeiten am deutlichsten betroffen. Ich spreche dabei wiederum von den geografischen Polen der Erde. Besonders im hohen Norden Kanadas sowie Lapplands und Grönlands leben Menschen, die dem Wechsel der Jahreszeiten eine große Bedeutung beilegen, da sie gelernt haben unter diesen extremen Bedingung zu leben und sich ihnen genau anzupassen. Vor Jahren warten diese bereits, dass sich der Lauf der Sonne verändert hat. Kleine Veränderungen beim Sonnenauf- und Untergang nehmen diese Völker besonders intensiv wahr und weisen demnach auf eine leichte Veränderung der Erdachse hin.

Bereits im Jahre 2010 schrieb der spiegel-online, dass die Nasa durch das Erdbeben in Chile eine leichte Veränderung der Erdachse registriert hat, und dadurch die Erdumdrehung beschleunigt wurde. Weitere Vulkanausbrüche und Erdbeben als Folge sind nicht auszuschließen. Und tatsächlich gab es 2015 zahlreiche Erdbeben in Asien – allen voran in Pakistan, Afghanistan und Nepal. Es gibt etliche Vulkane, die eine gesteigerte Aktivität aufzeigen. In Chile brach im Jahre 2015 der Vulkan Calbuco aus. Selbst vom Ätna gibt es im Internet Bilder mit einer Aschewolke.

Über Bali in Indonesien wurden im November 20015 wegen einem Vulkanausbruch etliche Flüge gestrichen. Obwohl wir es in unserem Alltag kaum wahrnehmen, ist die Erde unter uns alles andere als statisch und leblos. Die gesteigerte Anzahl von Vulkanen und Erdbeben sollte uns durchaus zu denken geben. Mit Sicherheit dürfen wir nicht von den größten, wahrscheinlichen Katastrophen ausgehen. Doch sollten wir aus der Geschichte für die Zukunft lernen!

Quelle Fotos: pixabay.com, wikipedia.en