Gott suchen

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Gott suchen

Viele Menschen wandern in der heutigen Zeit etwas ziellos durch ihr Leben. Es scheint, als hätten sie völlig die Perspektive verloren. Sie wissen nicht mehr, warum sie auf dieser Erde sind, was sie suchen und was sie von der Zukunft erwarten sollen. Als Reaktion auf diese fast verlorene Sichtweise stürzen sich viele in die Materiellen Genüsse dieser Welt. Sie scheinen am Leben vorbei zu leben, halten an der Erfüllung ihrer materiellen Wünsche dermaßen fest, dass sie andere damit verletzen und ihren wahren Sinn in diesem Dasein völlig vergessen haben. Fragen Sie sich doch mal selber: worin sehen Sie ihren Sinn im Leben? Lange Zeit beschäftigte mich auch diese Frage. So fing ich an zu suchen. Dabei studierte ich etliche Literatur, hörte mir andere Vorträge und Meinungen an und wurde einfach nicht schlauer. Denn meine eigentliche Suche begann erst, als ich anfing Gott zu suchen. Ich suchte ihn somit in vielen Augenblicken meines Lebens und erhoffte ihn dort zu finden.

Kleine Aufmerksamkeitsübung

Lehnen Sie sich zurück, atmen Sie tief durch und versuchen Sie sich zu sammeln. Führen Sie die Aufmerksamkeit in Ihre Mitte – diese sitzt gewöhnlich im Unterbauch. Atmen Sie dort hin und überlassen Sie sich Ihren Gefühlen. Schalten Sie den Kopf aus. Wenn Sie eine große Sehnsucht nach Gott verspüren, können Sie zur Hilfe noch eine Visualisierung vornehmen. Diese soll jedoch nur eine Hilfe sein – und soll Sie nicht in Traumwelten führen. Begeben Sie sich gedanklich zu Gott, umarmen ihn eventuell oder sagen Sie ihm, was sie ihm schon immer sagen möchten. Fühlen Sie sich Gott ganz nah oder werden Sie sogar eins mit Gott in diesem Augenblick. Werden Sie sich anschließend bewusst, dass Gott schon immer bei Ihnen war oder ist. Und Sie im Prinzip nie von ihm getrennt waren. Behalten Sie dieses Gefühl für eine Weile in Ihrem Herzen. Je länger Sie es bei sich haben, desto verbundener wird das Bewusstsein über die Verbindung zu Gott.

Wenn man auf der Suche ist....

Es ist schon anstrengend für jemanden, der ständig auf der Suche ist - auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, dem höheren Selbst und vor allem auf der Suche nach Gott ist. In kleinen Augenblicken der Wachsamkeit, sind wir Gott doch viel näher, als wir meinen. Versuchen Sie es doch mal selbst. Ich möchte hier keine lange Ausführung schreiben nur eine kurze Anleitung, Kontakt mit sich selbst aufzunehmen, und die Barriere, die Sie von Ihrem göttlichen Selbst trennt – und somit von Gott trennt, aufzuheben.

Warum Sie nicht länger Gott suchen sollten....

Die Suche nach Gott hört im Prinzip auf, wenn Sie in jeder Zelle Ihres Körper spüren, dass die Kraft Gottes durch Ihre Aura strömt. Kraftvoll, impulsiv, liebevoll und zärtlich nährt sie uns jeden Moment unseres Lebens. Oder meinen Sie, sie könnten ohne des Atem Gottes einen Schritt tun? Viele Menschen sind sich des Ursprungs des Lebens nicht bewusst. Meinen, Leben wäre das blose Zusammenspiel chemischer und physischer Vorgänge. Dennoch ist noch kein Mensch in der Lage eine Blume oder ein Tier mit eigenen Mitteln zu erzeugen. Denn um Leben zu erzeugen, bedarf es keiner Materie sondern geistiger Kraft, die von Gott zu uns strömt.

Werden Sie sich selber dieser göttlichen Kraft bewusst, die uns umgibt. Atmen Sie diese durch jede Zelle Ihres Körper ein und schenken Gott  Dankbarkeit und Liebe. Dabei werden Sie merken, wie allgegenwärtig Gott ist! Wer etwas geschickt ist, kann bei dieser Übung ein Kribbeln auf seiner Hautoberfläche verspüren.

Leben Sie in Dankbarkeit und Harmonie

Genießen Sie dieses Gefühl nicht mehr suchen zu müssen und in Verbundenheit mit Gott zu leben! Es ist ein erhebendes Gefühl, das die Seele beflügelt und das Bewusstsein zum Reifen bringt. Immer, wenn Sie merken, dass sich die Welt um Sie gegen Sie wendet, so wenden Sie sich einfach an Gott. Er ist in ihrem Denken und kennt jeden ihrer Gedanken. Tauschen Sie sich mit ihm so aus, als ob er direkt bei Ihnen wäre, lassen sie dieses Geschenk, dass er uns gab, nicht unbenutzt und leben Sie mit ihm in Dankbarkeit und Verbundenheit, statt ihn zu suchen und zu suchen und zu suchen......

Quelle Foto: pixabay.com